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Ziel und Zweck von Fairmazon

Bei Fairmazon handelt es sich um eine dezentrale Shared Cloud-Plattform, an der sich nach Fertigstellung Firmen und Einzelpersonen beteiligen können, entweder um als Dienstleister Rechenkapazitäten für unterschiedliche IT-Systemarchitekturen zur Verfügung zu stellen - oder diese als Kunde zu nutzen. Das Angebot von Fairmazon wird sich anfangs zu beiden Seiten an Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in Deutschland und in der EU wenden:

  • Dienstleisterzielgruppe: KMUs stellen Computing- und Netzwerk-Kapazitäten bereit,
  • Kundenzielgruppe: KMUs nutzen dass Angebot der verschiedenen Dienstleister. Die regional verteilte Struktur der Ressourcen stellt sich für die Nutzer als eine einzelne Plattform dar.

Miezi

Wesentliches Merkmal ist, dass Fairmazon keine isolierte Cloud darstellt, wie es die Hyperscaler tun, sondern aus den Ressourcen aller eingebunden Kunden und Dienstleister besteht. Die gemeinsamen Grundlage stellt eine eine auf Linux basierende Virtualisierungsplattform dar, die selbst Open Source ist und für den nichtkommerziellen Betrieb keine Gebühren erhebt. Diese bietet die für einen echten Cloudbetrieb notwendigen Mechanismen zum verschieben virtueller Instanzen und der Überprovisionierung von Infrastruktur.

Es existiert somit die Möglichkeit, sowohl als Dienstleister als auch als Kunde zu agieren, indem man z.B. nicht genutzte Kapazitäten durch andere Fairmazon-Kunden nutzen lässt. Aus Sicht von Fairmazon werden Dienstleister und Kunden von Fairmazon als Stakeholder.

Den Stakeholdern bietet Fairmazon somit die folgenden Services an:

  • Definition des Portfolios der in Fairmazon verfügbaren Services,
  • Festlegung der Standards die IT-Infrastruktur der Fairmazon Cloud und somit der Vorgaben für die Anbieter,
  • Die Rechnungsstellung an Kunden und Dienstleister,
  • Erster Kontakt für Support und Hilfe.

Spoiler:

Eine Shared Cloud Platform unter Beteiligung von technisch versierten Haushalten, Studenten-WGs etc. funktioniert - oder kann nur funktionieren - mit entsprechenden Anschlusskapazitäten. Diese werden in Deutschland zunehmend in Form von Glasfaseranschlüssen flächendeckend verfügbar. Für Glasfaseranschlüsse bieten viele Provider nämlich Tarife mit gleichermaßen hohen Upload- und Downloadbandbreiten, die sich auch Privathaushalte leisten können.

Motivation in Kürze

Die Motivation zur Schaffung einer kostengünstigen Shared-Cloud-Plattform könnten stichhaltiger nicht sein und speist sich aus der Kombination mangelnder Wirtschaftlichkeit, mangelnder Datensouveränität bis hin zur Erpressbarkeit bei der Verwendung herkömmlicher Cloud-Business-Modelle, insbesondere in Verbindung mit der aktuellen geopolitischen Situation.

Datensouveränität & Schutz gegen internationale Erpressung

Die großen US-Cloud-Player überschlagen sich mit Commitments, wie z.B. Microsoft hier, zu den oropäischen Regulierungen zur Datensicherheit, Datensouveränität, Sicherheit, geopolitische Risiken und Konsumentenschutz. Bei näherem Hinsehen dienen die Lösungen aller Hyperscaler jedoch dem Zweck, einen Vendor-Lockin herbeizuführen oder ggf. zu vertiefen, was nebenbei auch bestehende Multicloud- und Hybrid-Cloud-Ansetze von Kunden konterkariert. Dabei bleibt es in dan Fällen der Hyperscaler offen, welchen Schutz deren europäischen Kunden genießen vor dem Zugriff der US-Administration auf personenbezogene Daten via US-CLOUD Act oder beispielsweise Section 702 FISA (Foreign Intelligence Surveillance Act). Derartige Zugriffs-Szenarien werden aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage immer wahrscheinlicher. Darüberhinaus bieten verschiedene US-Gesetze wie der US Freedom Act (2015) in Verbindung mit den zuvor genannten Acts eine Rechtsgrundlage, die US-Hyperscaler zur Preisgabe jeglicher Daten ihrer europäischen Kunden zu zwingen.

Vor dem Hintergrund, dass der EuGH das EU-U.S. Privacy Shield mit Urteil vom 16. Juli 2020 für ungültig erklärt (Rechtssache C-311/18; sog. Schrems II, dürften derartige Datentransfers auf der Grundlage des EU-U.S. Privacy Shields seit 2025 nicht mehr zulässig sein und die seitdem abgegebenen Versprechen der Cloud-Anbieter an die EU seitens der US-Cloudanbieter in Punkto Datensicherheit personenbezogener Daten dürften nur Schall und Rauch sein.

Fazit

Ein Datentransfer unternehmenskritischer und personenbezogener Daten in die USA zu dort ansässigen Cloud-Anbietern dürfte genausgenommen als unzulässig eingestuft werden, weshalb alle Unternehmen mit solchen Datenbeständen auf solche Cloudanbieter mit Hauptsitz und sämtlichen Verarbeitungskapazitäten in der EU ausweichen müssten.

Fairmazon soll zu einem solchen Shared Cloud-Anbieter in der EU werden.

Es dürfte sich von selbst verstehen, dass die Chinesischen Cloud-Anbieter wie Tencent oder Alibaba in Punkte Datensuveranität und Erpressbarkeit keine Alternative zu ihren US-Pendants darstellen können.

Blieben unter Umständen noch japanische Player wie Rakuten und NTT, die aber nicht auf die Anforderungen europäischer Kunden ausgerichtet sind und im Zweifelsfall nicht anders als die US-Konkurrenten agierten dürften.

Wirtschaftlichkeit

Ein wirtschaftlicher Cloud-Betrieb funktioniert aus Sicht eines Cloud-Anbieters idealerweise für eine große Anzahl von Systemen mit verschiedenen und sich idealerweise ergänzenden Lastprofilen in Kombination mit der Option, Applikationen und Systeme an verschiedenen Standorten überregional zu betreiben.

Obwohl die o.g. Voraussetzung gerade von den großen Cloud-Plattformen erfüllt werden, stellen deren Preismodelle gerade für KMUs mit vergleichsweise kleiner Marktmacht und somit ohne Möglichkeit, die Listenpreise der Hyperscalern zu verhandeln, in den meideten Fällen keine sinnvolle Option dar.

Das ideale Cloud-native Applikation eines Kunden besitzt ein Appllikationsprofil mit idealerweise den folgenden Parametern:

  • Die Working-Hours der Application sind nicht auf 24/7 festgelegt, sondern die Applikationen können z.B. nachts oder am Wochenende heruntergefahren werden -
  • Die technische Komplexität der Applikationen ist relativ gering, sodass z.B. das Sizing virtueller Instanzen, wenn vorhanden, überschaubar ausfällt.
  • RDBMSe werden nur dort eingesetzt, wo ein relationales Datenmodell Sinn macht bzw. notwendig ist. Die konsequente Befolgung dieser Regel würde in einigen Fällen zu einer Migration bestehender RDBMSe zu NoSQL-Plattformen bei Cloud-Betrieb führen.
  • Die Applikationen sind Robust gegen Ausfälle, sodass z.B. der Einsatz von kurzfristig nicht verfügbaren „Spot-Instanzen“ möglich ist.
  • Es werden keine hohen Anforderungen an die Menge der operativ verfügbare Datenmengen gestellt.
  • Ebensowenig ist mit einem hohen Transaktionsaufkommen zu rechnen.
  • Der Kunde kann die Anzahl mit Entwicklung und Betrieb seiner Applikation(en) betraute Mitarbeiter Mitarbeiter deutlich reduzieren, indem er so viel automatisiert und sich generell auf den gewählten Hyperscaler einlässt. Nachteil: Single Sourcing & Vendor Look-on inklusive.
  • Es findet weder ein Hybrid-Betrieb von On-Prem & Cloud statt, noch wird ein Multi-Cloud-Ansatz verfolgt.

Keine halben Sachen

Der Fairness halber sei gesagt, dass es beim Betrieb von Applikationen durch einen Hyperscaler eher selten um „halbe Sachen„ geht. Beim selbstgemanagten on-Prem-Betrieb kommt es da eher einmal zu fadenscheinigen Kompromissen. Wenn z.B. eine sehr hohe Ausfallsicherheit auch bei großflächigen Elementarschäden gefordert ist, schlagen die Kosten für den Betrieb einer Applikation in lokalen RZen in verschiedenen Regionen mit Kosten zu Buche, die durchaus über denen eines entsprechenden Cloud-Betriebs liegen können. Viele KMUs mir derartigen Anforderungen machen hier Kompromisse, indem sie die betreffende Applikation z.B. in verschiedenen RZ ihres Haus- & Hofbetreibers laufen lassen, dann die aber in der selben Stadt liegen oder auf Ausfallsicherheit durch Redundanz verzichten und stattdessen schlicht die Backup-Frequenz erhöhen, das Risiko ignorieren und auf das beste hoffen. Z.B. darauf, dass im Fall eines Outage die für das Recovery benötigten Mitarbeiter mit entsprechenden Kenntnissen zeitnah vorhanden sind…

Fazit

Als Rule of thumb kann gelten, dass eine Applikation sich in wirtschaftlicher Hinsicht umso schlechter in eine Cloud migrieren lässt, umso mehr ihr Profil von dem o.g. Idealprofil abweicht. Wenn also eine extrem hohe Verfügbarkeit in Kombination mit hohen Anforderungen an das Disaster-Recovery vorliegt, könnte sich die komplette Migration auf eine Hyperscaler-Plattform u.U. sogar rechnen, weil für derartige Applikationen auch im on-Prem-Betrieb mit hohen Kosten zu Buche schlagen dürften.

Motivation für Fairmazon Shared Cloud aus der Perspektive der Erfahrung und Historie

Die Motivation für eine Shared Plattform ergibt sich auch aus der Historie der großen Cloud-Provider seit ca. 2010 im Allgemeinen und im speziellen, wie auch bereits angedeutet, aus der jüngsten globalwirtschaftlichen Historie Problem & Historie - und auch ein bisschen #ItoldYouYo

2012 - ca. 2016

Zu dieser Zeit war die Meinung unter Firmen verbreitet, dass sich der Cloud/Hyperscaler-Betrieb nur zum Abfangen von Lastspitzen lohnen würde - und dann wäre da noch das Problem mit der Datensichertheheit …

Allerdings erfordert diese hybride Ansatz wiederum Investitionen in die zweigleisige Infrastruktur und die Anpassung der Appliktionen und ggf.redundante Auslegung und Verarbeitung.

Ab ca. 2018

Datensicherheit schien plötzlich kein Thema mehr - vertragliche Zusicherung genügten als Sicherheit. Alle möglichen Betreiber großer IT-Landschaften, sogar Finanzinstitute und KRITIS-Betreiber - verlagern ihre. Kernsysteme in die Clouds großer Hyperscaler.

Die warnenden Stimme etwaiger Spielverderber wurden nicht zur Kenntnis genommen. Bei einigen Migrationen war der Verfasser als Berater stark involviert - vom Business Case bis zur Realisierung - und dann doch stark verwundert über die den Business Cases zugrundeliegenden Annahmen. Die Annahmen betrafen die speziellen Kostenmodelle und Rabatte auf verschiedene Nutzungsszenarien sowie die zukünftige Einsparung von Personal durch die Cloud-Migratrion.

Die meinerseits höflich vorgetragenen Einwände wurden ebenso höflich zurüpckgwisen - vornehmlich mit der Begründung, dass man „sich ja gegenüber den Hyperscalern in ieiner guten Verhandlunsgposition befände und die vertraglich festgesetzten Konditionen nachjustieren könne ….

Ab ca. 2019:

Die Cloud-Betriebsmodelle sämtlicher großer Firmen, bei deren Migration und Intergration der Verfasser beteiligt war, starteten Kostensenkungsprogramme für den Betrieb ihrer Systeme und Applikationen in der Cloud. Kunden fingen zunehemnd an, die aus der bestehenden On-Prem Welt 1:1 in die Cloud migrieren Last-Profile der Systeme und die damit einhergehenden SLAs zu hinterfragen und anzupassen. Müssen die Systeme tatsächlich am Wochenende laufen und 24/7 zur Verfügung stehen? Weitere Adjustierungen betrafen dann sowohl die Geschäftsprozesse als auch das Sizing und die Konfiguration der Applikationen selbst.

Daneben befassten sich die Kunden auch vermehrt damit, die der Cloud inherenten Möglichkeiten Einsparmöglichkeiten zu nutzen - z.B. die Nutzung von Spot-Instsanzen. Derartige Szenarien erforderten natürlich in vielen Fällen Anpassungen der Applikationen, die mit dem plötzlichen Wegfall der Infrastruktur einer Applikation und dem Neustart nach unbestimmter Zeit innerhalb einer maximalen Zeitspanne klarkommen müssen - mehrfach am Tag!

Mitte 2020 erklärte der EuGH das US-US Privacy Shield zum Schutz personenbezogener Daten aus der EU in den USA für ungültig (Schrems II) - damit sollten derartige Daten in Zusammenhang mit dem USA Freedom Act als unsicher gelten. Das hielt Finanzinstitute allerdings nicht davon ab, den Hyperscalern weiterhin ihre Kernsysteme anzuvertrauen - durch Migration oder fortgesetzten Betrieb.

Ab Mitte 2024 kommen verstärkte Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit US-amerikanischer Körperschaften auf in Kombination mit der Befürchtung einer Instrumentalisierung der US-Cloudgrößen nach einem „möglicherweise“ kommenden Regierungswechsel in den USA.

Organisatorisches

Miezi

Fairmazon ist eine eingetragene Marke. Die fairmazon-Cloud befindet sich in der Entwicklungsphase. Die konkrete Rechtsform zum Start des Produktivbetriebs steht noch nicht fest.

Functionality follows Security

  • Bei der Umsetzung der Fairmazon Shared Cloud Platform (FSCP) steht die maximale Datensicherheit im Vordergrund, in Form des Design-Prinzips „Security by Design“.
  • Im Fall von bewusst eingegangenen Kompromissen in Punkto Sicherheit werden diese mit Begründung Transparent gemacht.

Beispielsweise findet immer eine Verschlüsselung on Transfer & at Rest statt; die privaten Schlüssel bleiben hierbei immer im Besitz des jeweiligen Service-Kunden und befinden sich niemals im Zugriff der FSCP.

Minimale Kosten:

Von Anfang an setzt FSCP auf maximale automatisierung und demzufolge effizienten Personaleinsatz. Um Kosten möglichst niedrig, ist FSCP nicht als als eierlegende Wollmilchsau geplant. Die Erweiterungen der Funktionalität richtet sich zunächst nach der Höhe des Bedarfs seitens kleiner und mittlerer Unternehmen.

Disaster Recovery ist eingebaut.

Es wird eine möglichst große Aufgrund der regionalen Verteilung des Service-Anbieter können Redundante Infrastrukturen (Hot/Cold-Standby) an verschiedenen Strandorten platziert werden werden, die somit auch einen Schutz gegen Elementarschäden bieten.

Impressum

Impressum nach deutschem Recht (§ 5 TMG):

Lars Dibbern Dipl.-Ing. (FH)

E-Mail.

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5. Soziale Medien

Facebook

Auf dieser Website sind Elemente des sozialen Netzwerks Facebook integriert. Anbieter dieses Dienstes ist die Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland. Die erfassten Daten werden nach Aussage von Facebook jedoch auch in die USA und in andere Drittländer übertragen.

Eine Übersicht über die Facebook Social-Media-Elemente finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE.

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Soweit mit Hilfe des hier beschriebenen Tools personenbezogene Daten auf unserer Website erfasst und an Facebook weitergeleitet werden, sind wir und die Meta Platforms Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland gemeinsam für diese Datenverarbeitung verantwortlich (Art. 26 DSGVO). Die gemeinsame Verantwortlichkeit beschränkt sich dabei ausschließlich auf die Erfassung der Daten und deren Weitergabe an Facebook. Die nach der Weiterleitung erfolgende Verarbeitung durch Facebook ist nicht Teil der gemeinsamen Verantwortung. Die uns gemeinsam obliegenden Verpflichtungen wurden in einer Vereinbarung über gemeinsame Verarbeitung festgehalten. Den Wortlaut der Vereinbarung finden Sie unter: https://www.facebook.com/legal/controller_addendum. Laut dieser Vereinbarung sind wir für die Erteilung der Datenschutzinformationen beim Einsatz des Facebook-Tools und für die datenschutzrechtlich sichere Implementierung des Tools auf unserer Website verantwortlich. Für die Datensicherheit der FacebookProdukte ist Facebook verantwortlich. Betroffenenrechte (z. B. Auskunftsersuchen) hinsichtlich der bei Facebook verarbeiteten Daten können Sie direkt bei Facebook geltend machen. Wenn Sie die Betroffenenrechte bei uns geltend machen, sind wir verpflichtet, diese an Facebook weiterzuleiten.

Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gestützt. Details finden Sie hier: https://www.facebook.com/legal/EU_data_transfer_addendum, https://de-de.facebook.com/help/566994660333381 und https://www.facebook.com/policy.php.

Das Unternehmen verfügt über eine Zertifizierung nach dem „EU-US Data Privacy Framework“ (DPF). Der DPF ist ein Übereinkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, der die Einhaltung europäischer Datenschutzstandards bei Datenverarbeitungen in den USA gewährleisten soll. Jedes nach dem DPF zertifizierte Unternehmen verpflichtet sich, diese Datenschutzstandards einzuhalten. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie vom Anbieter unter folgendem Link: https://www.dataprivacyframework.gov/s/participant-search/participantdetail?contact=true&id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active

Instagram

Auf dieser Website sind Funktionen des Dienstes Instagram eingebunden. Diese Funktionen werden angeboten durch die Meta Platforms Ireland Limited, Merrion Road, Dublin 4, D04 X2K5, Irland.

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https://www.dataprivacyframework.gov/s/participant-search/participantdetail?contact=true&id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active

6. Newsletter

Newsletterdaten

Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine EMail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter.

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7. Plugins und Tools

Google Fonts (lokales Hosting)

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Google Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Die Google Fonts sind lokal installiert. Eine Verbindung zu Servern von Google findet dabei nicht statt.

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Technology

Blockchain @Fairmazon

Wir haben es entschieden: Fairmazon wird die Blockchain-Technologie einsetzen.

Und nein, irgendwelche handelbare Token wird Fairmazon nicht herausgeben, zumindest nicht für die Verwendung außerhalb der Fairmazon Shared Cloud Platform (FSCP) - und schon gar nicht minten wir irgendwelche NFTs; es geht hier also NICHT um Investments, sondern um Verwaltungsfunktionen wie z. B. die Verrechnung von Cloud Services zwischen Nutzern und Anbietern innerhalb der FSCP.

Auf jeden Fall brauchen sich die Teilnehmer der FSCP nicht mit der Blockchain oder gar Blockchain-Interna zu beschäftigen, um die Fairmazon Shared Cloud Platform nutzen zu können.

Weiterhin wichtig:

  1. Im ersten Schritt wird die FSCP durch den Einsatz einer Blockchain zur Abdeckung von Billing-Funktionalitäten noch nicht zur Blockchain-Anwendung. Die Blockchain dient zunächst ausschließlich zur Abdeckung der Billing-Funktionalität der FSCP. Die restliche Verwaltung der FSCP-Mitglieder passiert auf traditionelle Weise , d.h. durch Identifikation der Teilnehmer und Registrierung, und ist mit der Feststellung der Identität verbunden. Kunden oder Dienstleister auf der FSCP, die dann gegen gesetzliche Regelungen oder FSCP-Plattformregeln verstoßen, können entsprechend sanktioniert werden.
  2. Im zweiten Schritt, wenn alle Prozesse stabil und korrekt laufen, wird die FSCP in eine Blockchain-Anwendung migriert werden. Dies wird in mehreren Schritten erfolgen, indem die restlichen Funktionalitäten in Smart Contracts überführt werden. Die einzelnen Service-Komponenten der FSC müssen auf die Blockchain abgestimmt sein, damit nur korrekt nach FSCP-Vorgaben implementierte Services in der FSCP monetarisiert werden können.
  3. Als Resultat wird die Verwaltung der Fairmazon Shared Cloud Plattform durch eine sog. genehmigungsfreie (permissionless) Blockchain-Anwendung implementiert sein, zu der Kunden und Service-Anbieter ohne Beschränkung Zugang haben. Im Fall von gesetzes- oder plattform-widrigen Verhaltens werden Blockchain-spezifische Sanktionierungsmechanismen zum Einsatz kommen, wie z.B. eine an die FSCP angepasste Form des Slashings.

Aber weshalb denn eine Blockchain?

Kurze Antwort

Der Blockscheineinsatz bei der FSCP soll eine technisch & betriebswirtschaftlich sinnvolle technologische Option mit dem Ziel der Vollautomatisierung ermöglichen, wie oben erwähnt, zunächst der Billing-Prozesse. Ebenso ist es das Ziel des Blockchain-Ansatzes, eine robuste und kostengünstige Ausgestaltung der FSCP-Verwaltung zu ermöglichen. Die FSCP ist der Idealtyp eines verteilten Systems mit Teilnehmern, die gegenseitig Dienstleistungen erbringen oder in Anspruch nehmen. Dieser Umstand stellt eine grundlegende Voraussetzung dar, um den Einsatz der Blockchain-Technologie in Betracht zu ziehen.

Ausführliche Erläuterung

Generell stellen Blockchains nur in bestimmten Fällen eine sinnvolle Alternative zu zentralisierten Systemen dar. Diese sinnvolle Nutzung der Blockchain-Technologie muss durch die Erfüllung aller vier im Folgenden gelisteten „Blockchain-Kriterien“ nachgewiesen werden.

Kriterium 1: Es müssen Daten gespeichert werden. Das trifft im Fall der FSCP-Verwaltung auf jeden Fall zu - durch alle Teilnehmer. Fiskalische Vorgaben erfordern die Speicherung von z.B. Abrechnungsdaten über vorgeschriebene Zeiträume.

Kriterium 2: Es gibt mehrere Teilnehmer mit Schreibrechten. Daten, z.B. Verfügbarkeits- oder Billing-Daten werden von allen Teilnehmern an der FSCP im Rahmen verschiedener Prozesse geschrieben.

Kriterium 3: Die Teilnehmer vertrauen sich nicht.

Anmerkung:

Das Sich-Gegenseitig-Nicht-Vertrauen stellt in einer Marktwirtschaft den Normalfall dar. Deshalb gibt es Beleg- und Nachweispflichten sowie sog. Trusted Third Parties (TTP), um Vertrauen zu schaffen, wie z.B. Clearing Houses, Schlichtungsstellen, Geldausgebende Zentralbanken oder zentrale Verwaltungen.

Dort, wo TTPs nicht gewünscht oder möglich sind, bietet es sich u.U. an, die Blockchain-Technologie in Erwägung zu ziehen. Die Blockchain speichert Daten unveränderbar und somit zensurresistent, solange technische Randbedingungen eingehalten werden, z.B. eine genügend hohe Anzahl von Validatoren für den Konsens-Mechanismus.

Kriterium 4: Es gibt keine vertrauenswürdige zentrale Vertrauensinstanz Im Fall von Fairmazon könnte die FSCP eine solche zentrale Abrechnungsinstanz schaffen, der dann alle FSCP-Teilnehmer vertrauen müssten. Dies würde aber sowohl technische und personelle sowie Entwicklungs- und Betriebs-Aufwände nach sich ziehen. Zudem müsste so ein zentrales System natürlich gegen Ausfall abgesichert werden und somit hochverfügbar sein.

Im Falle der FSCP soll auf eine TTP aus Kostengründen verzichtet werden. Deshalb bedient sich die FSCP auch der Ethereum-Blockchain mit ihrem Proof-of-Stake Konsensmechanismus, der nicht durch Proof-of-Work implementiert sein, sondern auf dem wesentlich kostengünstigeren Proof-of-Stake-Mechanismus, weshalb.

Umsetzung innerhalb Fairmazon Shared Cloud Platform (FSCP)

In beiden oben erwähnten Implementierungsschritenwird sich FSCP der öffentlichen Ethereum-Blockchain bedienen, auf der Smart Contracts die FSCP-Verwaltungsfunktionalität implementieren.

Für die FSCP-Teilnehmer sind diese Smart Contracts transparent - sie müsse sich nicht mit der Blockchain auseinandersetzen. Die durch en Betrieb der Smart Contract auf der Ethereum-Blockchain entstehenden Kosten dürften nur einen Bruchteil der insgesamt für den Betrieb der FSCP anfallenden Kosten ausmachen. Und diese wiederum sollen aufgrund des Blockchain-Einsatzes und der hierdurch ermöglichten Vollautomatisierung der Verwaltungsprozesse insgesamt weitaus niedriger unter den der traditionellen Hyperscaler liegen dürften.

Begegnung der einzelnen Herausforderungen der Blockchain-Technologie im Detail im Fall der FSCP.

Skalierung Die Problematik der Skalierung stellt eines der Hauptdefizite der Blockchain-Technologie gegenüber zentralisiert betriebenen und verwalteten Systemen dar. Hauptgründe sind die dezentrale Verteilung und die ebenso verteilte und damit aufwendige Validieren einzelner Transaktionen durch den Konsens-Algorithmus. Dies stellt im Fall des Billings kein Problem dar, da die Kompensation bei Fairmazon immer noch um ein Vielfaches schneller funktionieren wird, als es beiden üblichen monatlichen oder wöchentlichen Abrechnungen traditioneller Plattformen der Fall ist.

Speicherbedarf Das Blockchain-Konzept sieht vor, eine vollständige Kopie der Blockchain auf allen teilnehmenden Knoten der FSCP zu speichern. Im Fall von Fairmazon sind dies diejenigen Rechnerknoten, auf denen die jeweilige FSCP—Verwaltungsinstanz läuft. Aufgrund des funktionalen Fokus der FSCP-Blockchain-Implementierung dürften sich die hier anfallenden Datenmengen als handhabbar erweisen, speziell wenn die Dauer der Datenhaltung einzelner Transaktionen über den steuerlich geforderten 10-Jahreszeitraum begrenzt wird.

Pseudonymität Dies stellt im Sinne der FSCP keine Herausforderung dar, denn alle Teilnehmer der FSCP , egal ob Nutzer, Anbieter oder beides, durchlaufen eine Identitätsprüfung, sodass immer eine Verbindung zwischen Pseudonym und Identität bestehen bleibt und somit stets nachvollzogen werden kann, welche Leistungen von wem an wen und zu welchem Preis erbracht oder nicht erbracht worden sind.

Irreversibilität Einmal durchgeführte und durch den Konsens-Mechanismus validierte Transaktionen auf der Blockchain können nicht zurückgenommen oder geändert werden. Somit können auch keine Fehler „zurückgerollt“ werden. Durch die Schrittweise Überführung der Verwaltungslogik der FSCP in Smart Contracts und die mit verbundenen wiederholten Tests dürfte sich das Fehleraufkommen in einem wesentlich überschaubareren und für alle beteiligten akzeptablen Rahmen bewegen. Im Falle eines kommerziellen Verlustes sind die Teilnehmer der FSCP verpflichtet, fehlerhaft zu viel erhaltene Mittel an andere geschädigte zurückzuzahlen.